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“In den Tagen deiner Jugendzeit” Pred 12,1.

Glaubensimpuls 284

Den letzten Gim schloss ich mit der Aufforderung aus dem Buch Kohelet: “Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit, bevor die Tage des Übels kommen und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen!” (Pred 12,1). Dieser Abschnitt gehört zu der ältesten Sammlung der Lehrweisheiten Israels. In den Familien der Patriarchen und der Vorväter gehörte er zur Grundlehre des Lebens. Später gehörte er zur pharisäischen Grundunterweisung in der Beth haKnesset (Synagoge). Diese und andere Lebensweisheiten führen zu einem erfüllten Leben. Die Psalmen untermauern diese Lebensweisheiten.

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Die Macht des Wortes. Teil 3, aus dem Buch Kohelet (Prediger).

Glaubensimpuls 283

Die Worte aus dem Buch Kohelet (aus dem Hebräischen übersetzt: Prediger) gehen zu Herzen. Reiche Erfahrungen im Zusammenhang von Torheit und Weisheit und der Vergänglichkeit des gegenwärtigen irdischen Zeitalters stehen im Zentrum dieser Sammlung. In jeder Generation schöpften Menschen aus dieser Sammlung. Sie schöpften aus dem was ihre Vorväter in vielen Jahrhunderten vor ihnen im Umgang mit dem Schöpfer JaHuWaH und untereinander erfahren hatten. Sie schrieben diese Erfahrungen als einen reichen Schatz fürs Leben nieder. Es ist ein Schatz der nie vergänglich ist. Es ist ein zeitloser Schatz. Er soll vor allem den jungen Menschen jeder Generation als Lebenshilfe weitervermittelt werden. Jede Generation darf und soll sich mit diesem Schatz auseinandersetzen und daraus schöpfen, damit ihr Leben – trotz aller Querelen und Enttäuschungen – gelingen kann. Alles dreht sich um die Beziehung zu JaHuWaH und die damit verbundenen ethisch-moralischen Anweisungen, ohne die kein gesundes Zusammenleben funktionieren kann.

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Die Macht des Wortes. Teil 2

Glaubensimpuls 282

Wir haben im letzten Gim 281 auf zwei wichtige biblische Grundprinzipien hingewiesen. Wir werden erstens aufgefordert uns in unserem Leben mit ganzer Konzentration auf JaHuWaH auszurichten. Das geschieht, wenn wir uns mit dem was er im TaNaCH redet auseinandersetzen. Zweitens: Wer sich in seinem Leben mit ganzer Konzentration auf JaHuWaH, d.h. auf sein Wort ausrichtet, der empfängt seinen Geist. Konkret heisst das, die betreffende Person wird befähigt schrittweise ihr ganzes Vertrauen auf JaHuWaH zu setzen, wie Abraham das tat, der Vater des Vertrauens (Glaubens). Seit Abraham taten das unzählige Menschen, die aber meistens den Zorn der JaHuWaHlosen auf sich zogen.

JaHuWaH redet entsprechend durch seine Propheten: “So spricht JaHuWaH (der HERR): Gesegnet ist der Mensch, der auf JaHuWaH vertraut und dessen Vertrauen JaHuWaH ist! Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen” (Jer 17,7-8). Das ist ein kraftvoller Zuspruch, eine Verheissung, die jeder in seinem Leben erfahren darf. Darum waren Millionen Juden, deren Leben auf diesem Vertrauen aufgebaut war und die qualvoll der äusseren Vernichtung entgegen gingen – an JaHuWaH nicht irre geworden. Bauen wir täglich an diesem Vertrauen? Bauen wir dieses Vertrauen bewusst und entschieden auf? Wir werden diese Beziehung in Tagen der Herausforderungen besonders benötigen!

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Die Macht des Wortes. Teil 1

Glaubensimpuls 281

Was wir reden löst bei jenen die uns reden hören eine Reaktion aus. Jedes Wort ruft eine Wirkung hervor, so oder so. Manchmal vergessen wir wieder, was geredet worden ist, manchmal schieben wir das Gehörte wieder weg, weil es uns als blödes Gerede vorkommt. Manchmal aber wirkt das was geredet wird, ob viel oder wenig, wie auch immer, auf uns ein und bestimmt für eine Zeit lang unser Leben. Es kann sogar Auswirkungen auf unser ganzes Leben haben, vor allem was uns als Kinder ein-geredet wird. Das beeinflusst und prägt unser Denken wesentlich. Ein Mensch entfaltet sich im Bereich dessen was zu ihm geredet wird. Wir sind uns bewusst, ohne reden, ohne sich mitteilen zu können (Gehörlose) und ohne zu hören (zu verstehen) kann sich kein Mensch entfalten.

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Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust vom 27. Januar 2017 und die internationale Front gegen Israel. Teil 3

Glaubensimpuls 280

In Deutschland ist der 27. Januar, seit 1996, als Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ein gesetzlich verankerter Gedenktag. Mit der Resolution 60/7 übernahmen die Vereinten Nationen ab 2005 dieses Datum als Gedenktag. Wir lesen im Internet: “Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.” (Quelle)

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Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust vom 27. Januar 2017 und die internationale Front gegen Israel in Paris. Teil 2

Glaubensimpuls 279

Lasst uns mit viel Dankbarkeit unsere Betrachtungen und Forschungen zu den geschichtlichen Ereignissen des auserwählten Volkes im Lichte der biblischen Zusammenhänge und Verheissungen fortsetzen. Jede Art von Leid, die dem auserwählten Volk widerfährt, führt letztlich zum Segen, sowohl für den Überrest des auserwählten Volkes als auch für die gesamte Menschheit. Aber auch für jene, die ihre Seele nicht am Leben erhalten konnten. Das ist eine der Grundbotschaften des prophetischen Wortes. Darum spricht und verheisst JaHuWaH: “Siehe, ich habe dich geläutert, doch nicht im Silberschmelzofen; ich habe dich geprüft im Schmelzofen des Elends. Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun (d.h. werde ich dich aus dem Tode erlösen, wiederherstellen) - denn wie würde mein Name entweiht werden! -, und meine Ehre gebe ich keinem andern. Höre auf mich, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte” (Jes 48,10-12).

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Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar 2017. Teil 1

Glaubensimpuls 278

Lasst mich über eine Grundüberzeugung des jüdischen Volkes nachsinnen. Der Psalm 91 bietet dazu eine bewährte Basis: “Wer im Schutz (Versteck) des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen (El Shaddai)” (Ps 91,1). In den Psalmen sind uns jahrtausende Alte und bewährte Zeugnisse des tiefen Vertrauens und der herzlichen Gemeinschaft mit JaHuWaH überliefert. Jeder Bibelleser ist eingeladen, ja wird buchstäblich aufgefordert, dieselben Erfahrungen mit JaHuWaH zu machen. Menschen bleiben immer Menschen. Wenn sich die äusseren Lebensumstände der Menschen über Generationen hin verändern mögen, die äusseren und inneren Grundbedürfnisse des Menschen bleiben immer dieselben. Sie sind von Anfang an vom Schöpfer in seine Geschöpfe hineingelegt worden. Daran ändert sich nichts, durch alle Generationen hindurch.

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Chanukka und Weihnachten. Teil 3

Glaubensimpuls 277

Lieben wir das Leben, das uns unser Schöpfer JaHuWaH gab? Lieben wir die Entdeckung der biblischen Wahrheit?, dann mach dich mit uns auf den Weg. Weihnachten und Chanukka sind wieder einmal vorbei, nicht aber die Suche nach der Wahrheit in der biblischen Offenbarung. In den letzten Jahren hat sich im Glaubensleben von Marianne und mir Grundlegendes verändert. Diese Veränderung im Glaubensleben vollzog sich parallel auch in den Herzen anderer, mit denen wir als Glaubensgeschwister und Freunde unterwegs sind und mit denen wir uns regelmässig austauschen. Wir setzten uns in den letzten Jahren bewusster und intensiver mit dem biblisch-prophetischen Wort auseinander. Wir wurden buchstäblich aus der sich widersprechenden Ersatztheologie der Kirchenväter, bzw. der Kirchengründer, herausgeführt. Das war und ist kein leichter Weg, doch die Wahrheit macht frei und schenkt uns den inneren Frieden. Das ist das Wichtigste im Leben. Kein Geld der Welt und kein Ansehen der Menschen, kann die Liebe zur Wahrheit, aus der der innere Friede wächst, atmet und lebt, ersetzen.

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Chanukka und der Wunsch der Kirchen und Freikirchen nach dem Untergang der Juden. Teil 2

Glaubensimpuls 276

Reden wir von Chanukka und feiern wir Chanukka, dann möchten wir auch immer von Jahusua von Nazareth sprechen. Jahushuas Wirken wäre ohne die Maccabi, die Makkabäer, undenkbar. Es gäbe im Prinzip keine Juden mehr. Sie hätten sich unter der Herrschaft des Antiochus Epiphanes vollkommen assimiliert oder wären langsam aber sicher ausgerottet worden. Im Zusammenhang mit dem Glauben und den Verheissungen an Abraham (1Mo 12,3 u.a.) dürfen wir uns mit den Juden über das Werk der Makkabäer, der Maccabi, freuen. Das Überleben der Juden ist untrennbar mit den Verheissungen und dem Segen für die ganze Menschheit verknüpft. Ohne die Juden wird also die Menschheit nie in JaHuWaH zur Ruhe und zum weltumspannenden Frieden kommen: “Nur auf JaHuWaH vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung..” (Ps 62,2-3).

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Chanukka und der Antichrist. Teil 1

Glaubensimpuls 275

Mit grosser Freude und Dankbarkeit gehen wir wieder auf das Lichterfest zu, d.h. auf das achttägige Chanukkafest. Das Gedenken beginnt auch in diesem jüdischen Jahr 5777 am 25. Kislev. Auf unseren Kalender übertragen beginnt Chanukka am 24. Dezember 2016 abends und dauert bis zum 1. Januar 2017 abends. Für die meisten von uns ist das Gedenken an Chanukka bereits zu einem festen heilsgeschichtlichen Zeugnis geworden. Wer die Hintergründe, die zu diesem Gedenken führten kennt, für den ist es nur selbstverständlich, dass diese Tage zu einem festen Teil des Glaubenslebens geworden sind. Der syrisch-griechische Tyrann Antiochus Epiphanes, ein Herrscher aus dem Grossreich Alexander des Grossen, besetzte 169/168 v.u.Z. Judäa. Er zog weiter und kehrte 167 von Syrien aus ein weiteres Mal zurück, nachdem ihn die Römer aus Ägypten vertrieben hatten. Er wollte das Licht, das über den Glauben Abrahams einmal alle Menschen erleuchten wird, auslöschen. Der Götzendienst sollte das wunderbare prophetische Licht, die Beziehung zu JaHuWaH und zu seinen Verheissungen, auslöschen.

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