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Der Standort unseres Herzens ist JaHuWaH. Auf das Herz kommt es an; das ist das Ent-scheidende für JaHuWaH - und für mich. Fortsetzung von [Gim 748](/gim/748/).

Glaubensimpuls 749 von Gregor Dalliard am

Wie ich im letzten Gim 748 sagte, waren wir beim letzten Bibeltreffen in Finsterhennen (bei Bern) von 1 Sam 16,7 ausgegangen: “Denn JaHuWaH sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber JaHuWaH sieht auf das Herz”. Das ist keine einfache Botschaft, die uns die israelitisch-jüdischen Propheten hier als eine, oder sagen wir, als die Botschaft eines segensreichen menschlichen Auskommens mit auf den Weg geben. Selbstverständlich gehören auch viele andere Aspekte zu einem segensreichen menschlichen Auskommen im Alltag.
Was uns aber in 1 Sam 16,7 gesagt ist, das fliesst aus der Quelle des ungeteilten Vertrauens auf JaHuWaH, d. h. aus der Liebe zu JaHuWaH, zu der wir eingeladen und aufgefordert sind, wie uns das im Shma Jisrael mitgeteilt ist: “Höre, Israel: der Elohim JaHuWaH ist unser Elohim (‘Gott’), JaHuWaH ist EINER (nicht drei, und kein gekreuzigter Gott)! Und du sollst JaHuWaH, deinen Elohim (‘Gott’), lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft” (5Mo 6,4-5). Dazu gehört die Liebe zum Nächsten, die niemals von der Liebe zu JaHuWaH abgekoppelt werden kann. Das bestätigen alle Propheten JaHuWaHs (3Mo 19,18).
Um das verstehen und verinnerlichen zu können, muss uns die ungeteilte Liebe des Elohim (‘Gott’), JaHuWaH bewusst werden und in unseren Herzen verankert sein, in dir und in mir. Eine Liebe, die niemals vergeht, die niemand ersetzen kann, die immer war und bleiben wird, trotz der Fehler, die uns unterlaufen. Mit JaHuWaH, DER EINER ist, nicht drei, und nichts mit einem von den Römern gekreuzigten Gott zu tun hat, lebten die Propheten und Prophetinnen Israels, und so auch der Jude Jahushua (Jeschua) von Nazareth.
Diese Tatsache war uns über Jahrzehnte hindurch verborgen, weil wir durch die christliche Ersatztheologie blind gemacht waren und unser Glaubensleben unbewusst in einer verantwortungslosen und folgenschweren frommen Überheblichkeit praktizierten.
Der Jude Jahushua (Jeschua) von Nazareth erinnert seine Zuhörer an dieses Grundgebot, das über allem anderen im Leben steht. Es ist die ungeteilte Liebe und Anbetung des EINZIG EINEN JaHuWaH und die Liebe zum Nächsten: “Das erste ist: ‘Höre, Israel: JaHuWaH, unser Elohim (‘Gott’), ist EINER (nicht drei); und du sollst JaHuWaH, deinen Elohim (‘Gott’), lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft’! Das zweite ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (er hat dieselben menschlichen Bedürfnisse)! Grösser als diese ist kein anderes Gebot” (Mk12,29-31). (Siehe Gim 718).
Diese Erkenntnis und dieses Bekenntnis finden wir bei allen grossen Gestalten in der Torah und im TaNaCH, die nach dem Sinn des Lebens suchten und ihn darin gefunden haben. Einfach wunderbar! Bis heute haben diese israelitisch-jüdischen Zeugen einen nachhaltigen Einfluss auf uns und die meisten Menschen dieser Welt, selbst wenn die grosse Masse guter Menschen, sich der Quelle dieses Segens nicht bewusst ist; aber damit unterstützen sie unbewusst den Antijudaismus, bzw. Antisemitismus.
Wenn wir das oben erwähnte Zeugnis beherzigen, dann lasst uns im Alltag das leben, was die Propheten und Prophetinnen durchgehend als Weg zum Segen und Glück lehren. Daran wollen wir uns wieder einmal, aber auch immer und immer wieder gerne erinnern: “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was JaHuWaH von dir fordert: nichts als JaHuWaHs Wort halten (gemeint ist das Shma Jisrael) und Liebe üben und demütig sein vor deinem Elohim (‘Gott’) (Mi 6,8; 5Mo 10,12; Spr 21,3 u.a.m.).
Warum wollen wir uns immer und immer wieder gerne daran erinnern? Das Alltagsleben rüttelt und schüttelt unablässig an uns und schnell stehen wir in Gefahr, uns mit anderen Menschen zu vergleichen oder wir hadern mit Menschen, die uns enttäuscht haben oder mit dem, was in unserem Leben nicht (oder nicht mehr) so ist, wie es war. Damit schaden wir uns selbst am meisten, wir verlieren unsere innere Stärke und Freiheit, aber auch den inneren Frieden. (Siehe Gim 440).
Und weil das so ist, sind wir dringend eingeladen und aufgefordert immer wieder neu aus der Quelle des Lebens zu trinken, denn der Elohim (“Gott”)JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, hat uns in SEINEM Bilde geschaffen, d. h. mit und in der Fülle des Lebens. Sie ist da. Schöpfen wir daraus jeden Tag. Darin wird unser tägliches Leben immer wieder neu aufgebaut, wie ein Akku neu aufgeladen, denn ER will, dass wir diese Fülle nutzen und geniessen. Um darin und daraus leben zu können, braucht es täglich Zeit der Vertiefung und der Verinnerlichung. Pflegen wir diese Fülle des Lebens. Lasst uns darin nicht gleichgültig werden: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). Welch eine Segensquelle!

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Der Standort unseres Herzens ist JaHuWaH. Auf das Herz kommt es an; das ist das Ent-scheidende für JaHuWaH - und für mich.

Glaubensimpuls 748 von Gregor Dalliard am

Am letzten Sonntag sind wir in Finsterhennen (bei Bern) von 1 Sam 16,7 ausgegangen: “Denn JaHuWaH sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber JaHuWaH sieht auf das Herz”. Aus dem zusammenhängenden prophetischen Wort geht unmissverständlich hervor, dass der Elohim (“Gott”) JaHuWaH mit Herz, zuerst einmal jenen Menschen meint, der in IHM und in seinen Leben fördernden Weisungen verwurzelt ist, aber auch jeden anderen Menschen, der keine bewusste Beziehung zu IHM kennt, denn jeder Mensch ist in (oder nach) SEINEM Bilde geschaffen - ausnahmslos jeder!
Wunderbar, denn der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der Elohim Melchisedeks hat Abraham und seine Nachkommen als Volk zum Segen für alle Generationen dieser Erde erwählt, weil ER die Quelle des Lebens ist: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht (des Lebens)” (Ps 36,10; Jes 2,5). “JaHuWaH ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? JaHuWaH ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken? (Ps 27,1). Lies dazu 1Mo 12:2-3; 18,18; 26,4.

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Die Gemeinsamkeiten des heiliggesprochenen katholischen Klerikers Augustinus, Bischof von Hippo und des islamischen Klerikers, Ayatollah Ali Chamenei im Iran.

Glaubensimpuls 747 von Gregor Dalliard am

Ja, was hatten der heiliggesprochene katholische Kleriker, Augustinus und der islamische Kleriker, Ayatollah Ali Chamenei im Iran, gemeinsam?
Ich möchte nicht zu sehr auf die Details eingehen. Aber in Anbetracht der gegenwärtig mobilisierten schrecklichen antijüdischen Kräfte auf der ganzen Welt, die von der christlichen Ersatztheologie ausgegangen sind und weiterhin ausgehen, können wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Der antisemitische Hass treibt gerade auch im Netz sein erschreckendes Unwesen.
Unser Schöpfer hat uns in SEINEM Bilde geschaffen, also haben wir ein Gewissen, das sich nicht in der Gleichgültigkeit verstecken kann. Viele von uns haben die Konsequenzen daraus bereits gezogen. Unsere Ent-scheidung haben wir getroffen, alle in unserem nächsten Umfeld wissen und sehen das. Wir aber haben das ent-scheidende Zeichen ein für allemal gesetzt, für Zeit und Ewigkeit. Jetzt freuen wir uns jeden Tag in der Gemeinschaft mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten und geniessen diesen Segen gerade in unserem Umfeld, das eben weitgehend von der Lehre der folgenschweren Ersatztheologie beherrscht ist.
Diese Tatsache soll unsere tägliche Freude und die Ruhe (das Zur-Ruhe gekommen-Sein) in DEM, in dessen Bilde wir geschaffen sind und leben, in keiner Weise beeinträchtigen. Mit Respekt, mit Achtsamkeit und der gebührenden Liebe dürfen wir heute jedem Menschen in unserem Umfeld begegnen. Das ist der Segen, die Frucht aus unserer Entscheidung. Welch eine Freude und Dankbarkeit erfasst uns immer wieder aufs Neue, wenn wir diese Wirklichkeiten immer wieder aufs Neue verinnerlichen!

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Fastenzeit und Ostern, Zeit der intensiven antijüdischen, bzw. antisemitischen Indoktrination. Die Juden werden von Paulus und seinen Mitbegründern des Christentums bis zum heutigen Tag als Untermenschen bezeichnet. Garant dieser schrecklichen Irrlehre ist die bis zu diesem Tag geltende Ersatztheologie.

Glaubensimpuls 746 von Gregor Dalliard am

Tragischerweise vollzieht sich in diesen Tagen in der christlichen Welt erneut die intensivste antijüdische, bzw. antisemitische Indoktrination. Jedes Jahr erreicht die Indoktrination zu Judenhass und -feindschaft während der Fasten- und Osterzeit einen neuen Höhepunkt. Glaube, Liturgie und Zeremonien sind mit dieser uralten Selbstgerechtigkeit des Christentums über die Juden tief miteinander verwoben. Sie gelten unter Christen als das Selbstverständlichste auf dieser Welt, selbst bei nicht gläubigen Menschen in den christlichen Ländern. Den Christen ist dieses Denken ab ihren Anfängen von den Kirchengründern und später von den Päpsten gewaltsam aufgezwungen worden. Das sitzt, da es schon den Kleinsten indoktriniert wird (Religionsunterricht, Erstkommunion, Sonntagsschule usw.). Im Laufe der letzten 2000 Jahren hat sich dieser Irr-Glaube unter den Getauften als völlig normal in ihr Denken hineingefressen.
Abermillionen Katholiken nehmen die Fasten- und Osterzeit sehr ernst. Ihnen ist kein Vorwurf zu machen, denn, wie schon gesagt, ist ihnen von Kindesbeinen an ihr christlicher Überglaube mit der Verdammnis der Juden (die Ersatztheologie) als der einzige Weg in den Himmel vermittelt worden, wollen sie nicht in der Hölle enden, von der ihr Jesus verheisst, dass es da kein Heraus mehr geben wird.
Wir erinnern uns: Paulus machte aus JaHuWaH einen heidnischen Rache-Gott und aus dem Juden Jahushua (Jeschua) von Nazareth, der angeblich als Gott von einer Frau geboren war (Gal 4,4), entgegen dem Zeugnis der Propheten, einen sündlosen Gott-Menschen, eine heidnische Auferstehungs- und Rache-Gottheit, die jene, die dem “Evangelium” des Paulus nicht glauben, so wie das die Juden berechtigterweise taten und tun, mit unauslöschlichen Feuerqualen bestrafen wird (vgl. Mt 3,11-12; Mt 25,41; Offb 14,10; Offb 20,10; Offb 21,8 u. a. m.). (Siehe dazu auch Gim 711).

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Denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben (Jer 29,7).

Glaubensimpuls 745 von Gregor Dalliard am

Es ist tatsächlich so: In der Beziehung mit JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten verändert sich so vieles in unserem Leben. Das war bei Abraham so und das ist auch heute nicht anders, bei dir und bei mir. Wir können in der Welt nichts ändern, möglicherweise können wir auch in unseren Familien und bei unseren näheren Verwandten und Bekannten glaubensmässig nichts ändern, aber EINES können wir: Wir selbst können ganz persönlich frohen und dankbaren Herzens innerhalb unserer Familien, Verwandtschaft und Nachbarn unseren Glaubensweg mit JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten gehen und uns in unserem Umfeld von Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft freuen - und zwar täglich, egal wie diese Menschen glaubensmässig leben.
Unser segensreicher Auftrag ist es, an jedem neuen Tag in unserem Umfeld das zu leben, woran der Prophet Micha zu seiner Zeit die JaHuWaH-treuen erinnerte und woran auch wir uns immer und immer wieder mit neuer Hingabe erinnern wollen: “ER hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert JaHuWaH von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Elohim (‘Gott’)?” (Mi 6,8). Was ist unter Güte zu verstehen? “Unter Güte versteht man eine freundliche, wohlwollende und nachsichtige Einstellung gegenüber anderen. Elemente von Güte sind: Gutes tun, Gnade üben, Wohlwollen und Barmherzigkeit” (Quelle). Auf Recht unter den Nächsten zu üben gehen wir hier nicht weiter ein, das wissen wir.
Wir könnten hier auch das weise Zeugnis Jirmejahus (Jeremias) hinzufügen, das in einem gewissen Sinne passt: “Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch gefangen weggeführt habe, und betet für sie zu JaHuWaH! Denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben” (Jer 29,7). Auf eine gewisse Art und Weise sind auch wir Weggeführte, weg geführt aus dem heidnisch-christlichen Glaubensleben unseres Umfeldes. Suchen wir den Frieden in unseren Familien, Verwandten und in der Nachbarschaft, obwohl sie den Glauben nicht mit uns teilen. Denn in ihrem Frieden, werden auch wir den Frieden haben.
Das heisst bei weitem nicht, dass wir an ihren religiös-rituellen heidnischen Traditionen mitmachen müssen, um den Frieden zu erhalten. Wir aber wollen ihnen in den Alltagsbelangen zünftig unter die Arme greifen. Das berührt die Mitmenschen so oder so und macht uns entsprechend glücklich, selbst dann, wenn wir keinen entsprechenden Dank ernten sollten. Der innere Frieden ist unsere Ernte.

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Wir entscheiden uns: "JaHuWaH ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? JaHuWaH ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? (Ps 27,1-2). Nichts kann uns scheiden von der Liebe des Elohims (des "Gottes") JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten. Danke!

Glaubensimpuls 744 von Gregor Dalliard am

Selbstverständlich machen wir alle gute und böse Erfahrungen mit Menschen. Menschen können ein so segensreiches Verhältnis miteinander aufbauen und pflegen, aber dann kann sich ein Konflikt anbahnen und eine Beziehung bricht auseinander. Konkret denke ich gerade an König Shaul (Saul) und den Propheten Shmuel (Samuel). Sie lebten und arbeiteten über eine längere Zeit sehr gut miteinander, bis Unvorstellbares geschah, eine sehr tragische und folgenschwere Begebenheit.

In unserem Leben müssen auseinanderbrechende Beziehungen nicht immer von einer solchen Vehemenz begleitet sein. Manchmal lassen wir uns von einer kleinen Kränkung oder Enttäuschung aus der guten Laune bringen. Wir sind dann niedergedrückt und reagieren entsprechend. Ein solcher Zustand des Niedergedrücktseins kann unter Umständen lange anhalten und wirkt sich lähmend auf uns aus. Jeder Mensch ist eben ein Mensch. Die Einen kommen schnell über eine Kränkung hinweg, andere nur schwer oder gar nicht.
Der Prophet Shmuel erlebte eine solche tiefgreifende Enttäuschung, dass er darüber nicht hinweg kam. Schmerz und Trauer beherrschten ihn lange Zeit. Sie liessen ihn nicht mehr los, bis er sich wieder demütig und entschieden auf den Elohim (“Gott”) JaHuWaH ausrichtete. Was geschah dann? “Und JaHuWaH sprach zu Shmuel: Wie lange willst du um Shaul trauern, den ich doch verworfen habe” (1Sam 16,1). Konkret übersetzt heisst das: “Shaul, der MICH doch verworfen hat, indem er MIR den Gehorsam und die entsprechende Ehre verweigerte, kann nicht mehr König über Israel sein. Nun, akzeptiere das. Also: steh auf und geh vorwärts, ICH BIN bei dir”!

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"Ihr seid meine Zeugen" (Jes 43,10). Menschen wie du und ich.

Glaubensimpuls 743 von Gregor Dalliard am

Im Gim 734: “Abraham, der Hirte”, schrieb ich von dem wunderbaren “Zwiegespräch” zwischen dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten und Moshe.
“Da sprach der Elohim (‘Gott’) zu Mose: ‘Ich bin, der ich bin.’ Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der ‘Ich bin’ hat mich zu euch gesandt. Und Elohim (‘Gott’) sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: JaHuWaH (Jahwe), der Elohim (“Gott”) eurer Väter, der Elohim (‘Gott’) Abrahams, der Elohim (‘Gott’) Isaaks und der Elohim (‘Gott’) Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung von Generation zu Generation” (2Mo 3,13-15).

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"Gedenkt des Früheren von der Urzeit her, dass ich Elohim bin! Es gibt keinen sonst, keinen Elohim gleich mir" (Jes 46,9). ...als allein die persönliche Beziehung zu dem Elohim ("Gott") JaHuWaH dem El Eljon, dem Höchsten sie begleitete, das Vertrauen auf IHN, und sie durch alle schweren Zeiten trug.

Glaubensimpuls 742 von Gregor Dalliard am

Der Prophet Jeshajahu (Jesaja) lebte in einer Zeit, in der alles Beständige erschüttert wurde. Alles Religiöse, an das man sich im Alltag so gewöhnt hatte, drohte gerade genommen zu werden. Jede Sicherheit schien dahin. Verzweiflung breitete sich unter den Nachkommen Abrahams aus, selbst unter den JaHuWaH-treuen, sowohl im Nord- als auch im Südreich Israels.
Kriege waren und sind immer grausam. Familien und Gemeinschaften werden oft für immer zerrissen. Menschen wurden in die Armut oder in die Sklaverei getrieben, viele wie Ware verkauft. Jedenfalls waren die Menschen jener Tage, die dem EINZIG EINEN angehörten und denen das Shma Jisrael (Höre Israel) ins Herz geschrieben war, zutiefst erschüttert, viele waren zutiefst verunsichert, denn die Assyrer waren im Anmarsch.

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Der Grund ist gelegt und auch der Aufbau. Wir können darauf und darin leben. Von ganzem Herzen, danke!

Glaubensimpuls 741 von Gregor Dalliard am

“Der Elohim (‘Gott’) JaHuWaH heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden… Stimmt JaHuWaH ein Danklied an, spielt unserem Elohim (‘Gott’) auf der Zither!… JaHuWaH hat Gefallen an denen, die auf ihn hören, an denen, die auf seine Gnade harren” (Ps 147, 3.7.11).
Im Gim 739 habe ich gleichsam auf sechs Fundamente hingewiesen, die zu dem unerschütterlichen Grund unseres Glaubens, oder besser gesagt, unseres Vertrauens, gehören. Gleichzeitig beinhalten diese Zeugnisse auch alle Anweisungen, wie wir in der Wohnung, die auf diesen Grund gebaut ist, leben dürfen und darin glücklich sein können. Diese Wohnung ist von JaHuWaH so wunderbar eingerichtet, dass sie durch nichts und niemanden überboten oder ersetzt werden kann, auch nicht durch die Ersatztheologie, sei es die christliche oder die islamische.

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Den inneren Frieden haben, den inneren Frieden pflegen und mit anderen teilen.

Glaubensimpuls 740 von Gregor Dalliard am

Den inneren Frieden finden und mit anderen teilen, wer möchte das nicht? Aber zuerst ein kurzer Rückblick: Die Kirche lehrte und lehrt uns, Tag und Nacht alles für den Himmel zu tun. Im Himmel würden wir angeblich einen angesehenen Platz bekommen. Wir von der älteren Generation sind von dieser Lehre geprägt ins Leben gegangen. Wir sollten uns immer erniedrigen, denn wir seien sowieso nichts, und ohne die seligmachende Kirchenführung wären wir eh verloren und kämen in die Hölle. Wie ich schon öfters sagte, wussten wir damals nicht, dass die christlichen Führer unter Gott und Himmel sich selbst meinten. Sie haben uns ihre Lehren, als die Wahrheit Gottes im Religionsunterricht, in der Kirche und bei jeder sich bietenden Gelegenheit beigebracht. Damit war uns ein heidnisches Gottesbild vermittelt worden, das auch Paulus in seinen angeblichen Entrückungen und Visionen von seinem Menschen-Gott Jesus Christus, zur Rechten Gottes (Theos) sitzend, gehört und geschaut haben wollte.
Diese Irrlehren waren von Paulus grundgelegt worden und sind auf den ersten Konzilien von den römischen Kaisern, den Kirchenvätern und später von den Päpsten als Gottes Offenbarung in Stein gemeisselt und laufend weiterentwickelt und verankert worden. Paulus war ja unerschütterlich davon überzeugt, dass in seinen Tagen das “Ende der Zeitalter gekommen ist” (1Kor 10,11) und dass damit der Jude Jahushua (Jeschua), der von den Römern hingerichtet worden war, nicht mehr als Jude, sondern als der auferstandene Menschen-Gott Jesus Christus, gleich (also jeden Augenblick) vom Himmel her wiederkommen würde, um die Welt (die Juden) zu richten und sein Friedensreich aufzubauen, in dem die Getauften mitherrschen würden, wobei Paulus unter Richten das diametrale Gegenteil dessen verstand, was die Propheten darunter verstanden. Darum lehrte er anfänglich, dass kein Getaufter sterben würde (vgl. 1Thess 4,17). Nun aber starben der Reihe nach Getaufte. Wie konnte das sein? Paulus hatte ein Urteil: “Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen (gestorben). Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet”, d. h. nicht vor der Entrückung sterben (vgl. 1Kor 11,30-31).
“Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit grosser Macht und Herrlichkeit” (Mk 13,26).“Danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir (Die Getauften) allezeit beim Herrn sein” (1Thess 4,17).
Und hier hatte Theos offensichtlich seinen Engeln in Markus 13 das krasse Gegenteil dessen “gesagt”, was er später dem Paulus offenbarte. Da kommt also des Menschen Sohn mit grosser Kraft und Herrlichkeit (offenbar auf die Erde), und “wir” werden ihm in den Wolken entgegen gerückt obwohl er dann schon auf der Erde ist… Oder werden “wir” ihm in den Wolken entgegen gerückt und er kommt nachher – wobei: dann sind “wir” nicht mehr bei ihm allezeit.

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